Das ganze Leben ist ein Supermarkt.
Einmal hin, alles drin!
Sonderangebote, Schummelpackungen, Verführungen.
„Ja“, mein „Tip“ heißt „Gut und Günstig!
Alles so schön bunt hier, ich kann mich gar nicht entscheiden! ...
Marinus Schöberl ist weg.
Ein Dorf. Vier Jungs. Ein Mord.
Aussagen, Eindrücke und Verdrängung.
Eine grauenvolle Tat ohne Motiv.
In einer Collage aus Interviews und Statements verdichtet Veiel dokumentarisch die Hintergründe der Tat, suc...
Normalerweise gibt es da einen Regisseur, ein paar Kinder und ein ganz normales klassischen Märchen wie z.B. `Max und Moritz`.
Nicht so, wenn MAGMA Kindertheater macht. Denn hier ist alles "irgendwie anders": Da sind mit Jens und Angelina zwei er...
Das ganze Leben ist ein Supermarkt.
Einmal hin, alles drin!
Sonderangebote, Schummelpackungen, Verführungen.
„Ja“, mein „Tip“ heißt „Gut und Günstig!
Alles so schön bunt hier, ich kann mich gar nicht entscheiden!
Irgend etwas muss sich ändern!
„Zur Orientierung: Qualität ist so in Augenhöhe.
In den unteren Regalen finden Sie die Bückware.
Dafür wird’s dann günstiger. Je tiefer Sie buckeln, desto billiger.“
„Würde.“
Wieviel Wert hat ein Begriff, den es per se ausschließlich im Konjunktiv gibt?
Machen Sie doch mal eine ganz persönliche Zwischenbilanz, nur Mut!
Und bitte: Jeder für sich, abschreiben verboten!
Her mit Ihrer „Personal Dreamcard“. Oder doch eher die „Master Depression“?
Wieviel ist noch drauf auf Ihrem Lebenskonto? Ist das viel?“
Was die Dinge kosten, weiß man.
Was sie wert sind, merkt man oft erst, wenn sie nicht mehr da sind.
Verpasste Chancen, ersponnene Hoffnungen.
Hysterikon,
eine fulminante Revue aus dem prallen Konsumentenleben,
mit skurrilen Antihelden, Tagträumern und Suchenden,
mit überfüllten Einkaufswagen und leeren Herzen –
alles, außer gewöhnlich,
greifen Sie zu!
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Marinus Schöberl ist weg.
Ein Dorf. Vier Jungs. Ein Mord.
Aussagen, Eindrücke und Verdrängung.
Eine grauenvolle Tat ohne Motiv.
In einer Collage aus Interviews und Statements verdichtet Veiel dokumentarisch die Hintergründe der Tat, sucht Ursachen und Wahrheiten.
Dadurch entsteht das Panorama eines ganz normalen Dorfes, das aus dem Alltagstrott gerissen wird und sich jetzt so fühlt, als müsste es sich verteidigen. Vor der Presse und vor sich selbst.
MAGMA Theater Spandau wendet sich mit dieser Produktion einem sehr sensiblen Thema zu: Der Entstehung von Gewalt.
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Normalerweise gibt es da einen Regisseur, ein paar Kinder und ein ganz normales klassischen Märchen wie z.B. `Max und Moritz`.
Nicht so, wenn MAGMA Kindertheater macht. Denn hier ist alles "irgendwie anders": Da sind mit Jens und Angelina zwei erfahrene SpielleiterInnen, die die vier Jungen und vier Mädchen zwischen acht und vierzehn Jahren dazu bringen, mit Hasenohren, Boxhandschuhen und Ringelschwänzen, schließlich sogar als Models über die Bühne zu fegen. Und diese Acht müssen gleichzeitig vierzehn Rollen verkörpern! Das ist ganz schön anstrengend! Aber auch lustig, sowohl für die Kinder auf, wie auch für die Kinder vor der Bühne. Na und wenn schon alles so anders ist, wie heißt dann wohl das Theaterstück? Logisch!
"Irgendwie anders" ist der Titel der mit dem Unesco-Kinderliteratur-Preis ausgezeichneten Vorlage von Kathryn Cave und Chris Riddell. Und die Piccolas geben Vollgas, damit diese freche Inszenierung am 19. April 2008, 15:30 Uhr auf die Bühne des Kulturhauses Spandau kommt.
"Irgendwie anders" ist die Geschichte von einem, der unbedingt gemocht werden möchte und dafür alles tun würde. Da er aber irgendwie anders als die anderen ist, lassen die ihn nicht mitspielen. So bleibt er ohne Freunde, bis er sich eingesteht, dass er nicht wie die anderen ist und jemanden findet, der auch anders ist... Bis es aber soweit ist, trifft er viele andere und versucht sich im Boxen, Tanzen, Rennen, Tennis und Modeln - und findet jedes Mal etwas mehr über sich heraus, bis auch für ihn sichtbar wird, was er ist: "Irgendwie anders".
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