MAGMA feiert Spandaus Helden- Theater für die ganze Familie!
Spandau schlägt Berlin grün und blau!!!
Ja, das ist wirklich passiert! Vor gar nicht so langer Zeit, nämlich im Jahre 1567.
Da ging es so hoch her, da...
Verlobungsfeier. Das Mahl war vorzüglich. Zeit für einen guten Port…
Es klingelt an der Tür.
Das junge Glück aus gutem Hause, Sheila Birling und Gerald Croft, erwartet keine weiteren Gäste. Das Dienstmädchen meldet dienstbeflisse...
Der unverheiratete und in die Jahre gekommene Gutsbesitzer Phillip Klapproth möchte zu gerne noch einmal das irre Leben der Großstadt kennen lernen. Dafür reist er extra aus seinem Heimatort Kyritz an der Knatter in die große Stadt Berlin. Hier t...
MAGMA feiert Spandaus Helden- Theater für die ganze Familie!
Spandau schlägt Berlin grün und blau!!!
Ja, das ist wirklich passiert! Vor gar nicht so langer Zeit, nämlich im Jahre 1567.
Da ging es so hoch her, dass sogar der damalige Kurfürst in Gefahr geriet. Und an dieses einmalige Kapitel der Spandauer Stadtgeschichte erinnert jetzt MAGMA, die Traditionsbühne aus..? -
Jawoll, Spandau!!!
Dazu meint Christian Engels, Autor und Regisseur: "Das Stück ist David gegen Goliath. Der Knüttelkrieg war abgekartet. Spandau sollte verlieren. Und plötzlich ändern die einfach ihre Meinung und machen Berlin platt. Eine tolle Geschichte. Und wir erzählen sie so, als würden Asterix und Obelix, Don Quichotte und Sancho Panza und Dick und Doof gemeinsam in den Knüttelkrieg ziehen."
Im Jahr 2007, zum 775 Jahr-Fest der Stadt, wurde "Der Knüttelkrieg zu Spandau - wie er wirklich war" im Rahmen des Havelfestes zum ersten Mal aufgeführt. In jedem Jahr wuchsen einige Szenen hinzu. Neben der Schlacht in Zeitlupe, verführerischen Hofdamen und der Anwerbung von Soldaten im "DSDS"-Stil tritt auch eine "Ein-Frau-Seeschlacht" auf. Das historische Ereignis wird zu einer fröhlichen Veralberung von Heldentum und großen Fürsten.
Ein Theaterspaß für die ganze Familie, in Ihrem Theater "jenseits der Mitte"!!!
(Fotos von Olaf Thierbach)
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Verlobungsfeier. Das Mahl war vorzüglich. Zeit für einen guten Port…
Es klingelt an der Tür.
Das junge Glück aus gutem Hause, Sheila Birling und Gerald Croft, erwartet keine weiteren Gäste. Das Dienstmädchen meldet dienstbeflissen einen ungewöhnlichen Gast.
Niemand kennt ihn.
Er gibt vor „Inspektor“ zu sein und in einem Todesfall zu ermitteln.
Alle fragen sich: „Und was habe ich damit zu tun?“
Scheinbar nichts.
Doch mit seinen eigenwilligen Gesprächsmethoden konfrontiert der mysteriöse Gast die zunächst noch leicht amüsierte Feierrunde mit den ungewöhnlichen Umständen des Todes einer jungen Frau. Er führt die unterschiedlichen Lebensfäden der Anwesenden mit denen des Opfers zusammen.
Die heile Welt bekommt Risse. Und Zweifel kommen auf.
Ist sie überhaupt Opfer? Hat sie die Ursachen für ihren Tod nicht selbst gesetzt?
Nachdenklichkeit beginnt die Runde zu machen.
Bis der Hausherr und Brautvater Arthur Birling zu der Erkenntnis kommt:
„Das kann doch gar nicht sein…,
wenn jeder für jeden Verantwortlich wäre, das wäre doch…“
Eine Moralesque in drei Akten
um Verantwortung, Zweifel, Schuld, Pflicht, Gewissen.
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Der unverheiratete und in die Jahre gekommene Gutsbesitzer Phillip Klapproth möchte zu gerne noch einmal das irre Leben der Großstadt kennen lernen. Dafür reist er extra aus seinem Heimatort Kyritz an der Knatter in die große Stadt Berlin. Hier trifft er seinen Neffen Alfred, der ihm etwas vorschnell verspricht, Klapproth in das „süße Leben“ der Großstadt einzuführen.
Da das Leben auch für Alfred in Ermangelung finanzieller Mittel bisher nicht immer „süß“ war, er aber umso kreativer im Umgang mit der Wahrheit ist, heckt er gemeinsam mit dem Kellner der „Pension Schöller“, Hans Putzer, einen wahrhaft irren Plan aus…
Und so kommt es, dass Klapproth sich in einer sogenannten „Pension“ wiederfindet, in der die ganz normalen, jedoch etwas exzentrischen Gäste zu skurilen „Insassen“ eines Irrenhauses mutieren, ohne dass sie es selbst wissen.
Klapproth amüsiert sich prächtig und verspricht, als Dank für diese alle seine Erwartungen übertreffenden Erlebnisse, seinem Neffen bei der Erfüllung des Lebenstraumes, die Gründung eines kleinen Kaffee-Hauses, finanziell zu unterstützen.
Soweit, so gut. Klapproth kehrt auf sein Landgut zurück und berichtet am Stammtisch von seinen schier „unglaublichen“ Erlebnissen und alles geht seinen Gang.
Wären da nicht der eine oder andere Gast aus der „Pension Schöller“, die ihn ebenso überraschend wie unangemeldet auf seinem Landsitz in Kyritz an der Knatter besuchen…
Es kommt, wie es kommen muss und das Unheil nimmt seinen Lauf… Auch, wenn schließlich alles gut wird und niemand mehr dem anderen „ein X für ein U“ oder gar „ein N für ein L“ vormachen muss…
Aber sehen Sie selbst:
Wieder ab 09.11.2024, 20:00 Uhr auf der Bühne des Kulturhaus Spandau
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