Diese Komödie spielt in verschiedenen Schlafzimmern. Nicht weiter überraschend, wenn ein Theaterstück sich "Schlafzimmergäste" nennt.
In diesen Zimmern treffen sich in derselben Nacht die unterschiedlichsten "Gäste" mit einem im Grunde ähnli...
Verlobungsfeier. Das Mahl war vorzüglich. Zeit für einen guten Port…
Es klingelt an der Tür.
Das junge Glück aus gutem Hause, Sheila Birling und Gerald Croft, erwartet keine weiteren Gäste. Das Dienstmädchen meldet dienstbeflisse...
Ein Brautpaar lädt zur Hochzeitsfeier. Es gibt Fisch und Wein. Es wird getanzt, gesungen. Schnell wird das Fest zur Farce. Der Brautvater langweilt mit Anekdoten aus früheren Zeiten. Der Bräutigam zeigt stolz seine selbst gebauten Möbel, die nach...
Diese Komödie spielt in verschiedenen Schlafzimmern. Nicht weiter überraschend, wenn ein Theaterstück sich "Schlafzimmergäste" nennt.
In diesen Zimmern treffen sich in derselben Nacht die unterschiedlichsten "Gäste" mit einem im Grunde ähnlichen Problem: Sie haben Ärger in ihrer Beziehung und wissen nicht so recht, wohin mit sich.
Es zeigt sich, wie vier Paare ganz unterschiedlich in ihren Beziehungsmustern gefangen sind. Einige richten sich dort häuslich ein, wieder andere leiden darunter. Ayckbourn beleuchtet diese Thematik mit einem humoristischen Augenzwinkern.
Ernest und Delia sind ein Paar in den Mittfünfzigern; sie feiern ihren Hochzeitstag. Ihr Sohn Trevor ist mit Susannah verheiratet; die beiden haben allerdings momentan eine Beziehungskrise. Trevors Ex-Flamme Jan hat Nick geheiratet. Malcolm und Kate, ein befreundetes Pärchen, ist kürzlich zusammengezogen und lädt zur großen Einweihungsparty ein.
Kate und Malcolm geben eine Einweihungsparty und haben unter anderem die befreundeten Paare Nick und Jan und Trevor und Susannah eingeladen. Nick kann wegen eines Rückenleidens nicht mitkommen. Jan geht alleine zur Party. Trevor und Susannah gehen schon zerstritten dorthin. Der Streit eskaliert und beide lassen die Party platzen. Kurze Zeit später küssen sich Jan und Trevor, was Susannah mitkriegt. Erbost und zeternd verschwindet sie. Der Kuss ist den Ex-Lovern peinlich; Jan beichtet Nick den Kuss, der ist aber nur mit seinem Rücken beschäftigt. Um die Wogen zu glätten, geht Trevor zu den beiden, um über alles zu reden. In der Zwischenzeit ist Susannah bei Trevors Eltern aufgetaucht und klagt ihr Leid. Als alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt und die Wogen geglättet sind, wollen es Trevor und Susannah noch mal mit einander versuchen...
Das 1975 entstandene Stück wurde noch im gleichen Jahr uraufgeführt. Alan Ayckbourn führte bei der Uraufführung in London auch Regie.
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Verlobungsfeier. Das Mahl war vorzüglich. Zeit für einen guten Port…
Es klingelt an der Tür.
Das junge Glück aus gutem Hause, Sheila Birling und Gerald Croft, erwartet keine weiteren Gäste. Das Dienstmädchen meldet dienstbeflissen einen ungewöhnlichen Gast.
Niemand kennt ihn.
Er gibt vor „Inspektor“ zu sein und in einem Todesfall zu ermitteln.
Alle fragen sich: „Und was habe ich damit zu tun?“
Scheinbar nichts.
Doch mit seinen eigenwilligen Gesprächsmethoden konfrontiert der mysteriöse Gast die zunächst noch leicht amüsierte Feierrunde mit den ungewöhnlichen Umständen des Todes einer jungen Frau. Er führt die unterschiedlichen Lebensfäden der Anwesenden mit denen des Opfers zusammen.
Die heile Welt bekommt Risse. Und Zweifel kommen auf.
Ist sie überhaupt Opfer? Hat sie die Ursachen für ihren Tod nicht selbst gesetzt?
Nachdenklichkeit beginnt die Runde zu machen.
Bis der Hausherr und Brautvater Arthur Birling zu der Erkenntnis kommt:
„Das kann doch gar nicht sein…,
wenn jeder für jeden Verantwortlich wäre, das wäre doch…“
Eine Moralesque in drei Akten
um Verantwortung, Zweifel, Schuld, Pflicht, Gewissen.
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Ein Brautpaar lädt zur Hochzeitsfeier. Es gibt Fisch und Wein. Es wird getanzt, gesungen. Schnell wird das Fest zur Farce. Der Brautvater langweilt mit Anekdoten aus früheren Zeiten. Der Bräutigam zeigt stolz seine selbst gebauten Möbel, die nach und nach kollabieren. Die Freundin der Braut stichelt gegen die Möbel und führt gnadenlos ihren Ehemann vor. Der Freund des Bräutigams gefällt sich in anzüglichen Bemerkungen und gemeinen Zoten. Die Braut verpasst den ersten Tanz mit ihrem Mann. Und zu allem Überfluss werden an diesem Tag nicht nur die Möbel, sondern auch der gute Ruf der Braut zu Bruch gehen...
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