Ein deutsches Bilderbuch:
Menschen treffen sich in einer Kneipe. Es wird palavert, getrunken, getanzt, geträumt. von einer neuen Zeit, von Veränderung, vom Umbruch, der sich immer als Fata Morgana entpuppt.
Vom eigenen Leben, v...
Nun stellen Sie sich mal vor: Romeo und Julia, das bekannteste Liebespaar der Welt, wäre damals nicht gestorben. Beide leben nun seit 29 Jahren den Alltag einer jeden Ehe: Mit Zank ums Geld, ums Hausmädchen und den Abwasch.
Ephraim Kishon hat in...
Der unverheiratete und in die Jahre gekommene Gutsbesitzer Phillip Klapproth möchte zu gerne noch einmal das irre Leben der Großstadt kennen lernen. Dafür reist er extra aus seinem Heimatort Kyritz an der Knatter in die große Stadt Berlin. Hier t...
Ein deutsches Bilderbuch:
Menschen treffen sich in einer Kneipe. Es wird palavert, getrunken, getanzt, geträumt. von einer neuen Zeit, von Veränderung, vom Umbruch, der sich immer als Fata Morgana entpuppt.
Vom eigenen Leben, von Frieden, von Rock´n´Roll, vom Wirtschaftswunder, Flowerpower, Freiheit, vom Aufbruch und von "Wenden" jeglicher Art.
Doch die neue Zeit ist stets die Alte. Nur Moden, Marotten und Moral wechseln. Irgend jemand schließt immer einen Pakt mit dem Teufel, und die Musik spielt weiter zum Tanz auf dem Vulkan.
Alle haben ihre große Stunde. Und alle zahlen dafür irgendwann einmal Ihre ganz persönliche Zeche.
Ein Rückblick auf eine Zukunft, die natürlich viel, viel besser werden muss...
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Nun stellen Sie sich mal vor: Romeo und Julia, das bekannteste Liebespaar der Welt, wäre damals nicht gestorben. Beide leben nun seit 29 Jahren den Alltag einer jeden Ehe: Mit Zank ums Geld, ums Hausmädchen und den Abwasch.
Ephraim Kishon hat in seiner unnachahmlich zynisch-ironischen Art ein lustiges Trauerspiel verfasst, an dem neben der in die Jahre gekommenen ewig nölenden Julia und dem dickbäuchigen und in wirklich jeder Ehesituation träge gewordenen Balettlehrer Romeo auch der aus dem Shakespear\'schen Original bekannte Pater Lorenzo und die Amme teil nehmen. Und man höre und staune: Romeo und Julia haben eine halbwüchsige Tochter!!!
Aber Kishon wärmt nicht nur den alten Streit um Lerche und Nachtigall auf, sondern lässt seine Protagonisten lieben, singen - und natürlich: sterben!
Schließlich taucht der Meister selbst auf!!! William Shakespeare in Person will retten, was nicht mehr zu retten ist...
... und macht alles nur noch schlimmer!
90 Minuten niveauvoller Unterhaltung erwarten Sie auf der Bühne im Kulturhaus Spandau ab 10. Oktober 2008, 20:00 Uhr.
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Der unverheiratete und in die Jahre gekommene Gutsbesitzer Phillip Klapproth möchte zu gerne noch einmal das irre Leben der Großstadt kennen lernen. Dafür reist er extra aus seinem Heimatort Kyritz an der Knatter in die große Stadt Berlin. Hier trifft er seinen Neffen Alfred, der ihm etwas vorschnell verspricht, Klapproth in das „süße Leben“ der Großstadt einzuführen.
Da das Leben auch für Alfred in Ermangelung finanzieller Mittel bisher nicht immer „süß“ war, er aber umso kreativer im Umgang mit der Wahrheit ist, heckt er gemeinsam mit dem Kellner der „Pension Schöller“, Hans Putzer, einen wahrhaft irren Plan aus…
Und so kommt es, dass Klapproth sich in einer sogenannten „Pension“ wiederfindet, in der die ganz normalen, jedoch etwas exzentrischen Gäste zu skurilen „Insassen“ eines Irrenhauses mutieren, ohne dass sie es selbst wissen.
Klapproth amüsiert sich prächtig und verspricht, als Dank für diese alle seine Erwartungen übertreffenden Erlebnisse, seinem Neffen bei der Erfüllung des Lebenstraumes, die Gründung eines kleinen Kaffee-Hauses, finanziell zu unterstützen.
Soweit, so gut. Klapproth kehrt auf sein Landgut zurück und berichtet am Stammtisch von seinen schier „unglaublichen“ Erlebnissen und alles geht seinen Gang.
Wären da nicht der eine oder andere Gast aus der „Pension Schöller“, die ihn ebenso überraschend wie unangemeldet auf seinem Landsitz in Kyritz an der Knatter besuchen…
Es kommt, wie es kommen muss und das Unheil nimmt seinen Lauf… Auch, wenn schließlich alles gut wird und niemand mehr dem anderen „ein X für ein U“ oder gar „ein N für ein L“ vormachen muss…
Aber sehen Sie selbst:
Wieder ab 09.11.2024, 20:00 Uhr auf der Bühne des Kulturhaus Spandau
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