Normalerweise gibt es da einen Regisseur, ein paar Kinder und ein ganz normales klassischen Märchen wie z.B. `Max und Moritz`.
Nicht so, wenn MAGMA Kindertheater macht. Denn hier ist alles "irgendwie anders": Da sind mit Jens und Angelina zwei er...
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Mit diesem Volksstück von Ariano Suassuna wird ein junges, vitales Theater aus Südamerika vorgestellt, das durch seinen Witz und dem Einfallsreichtum der Handlung erfreut. Der Scharfblick des Autors auf die Schwächen seiner Gesellschaft und ihrer ...
Normalerweise gibt es da einen Regisseur, ein paar Kinder und ein ganz normales klassischen Märchen wie z.B. `Max und Moritz`.
Nicht so, wenn MAGMA Kindertheater macht. Denn hier ist alles "irgendwie anders": Da sind mit Jens und Angelina zwei erfahrene SpielleiterInnen, die die vier Jungen und vier Mädchen zwischen acht und vierzehn Jahren dazu bringen, mit Hasenohren, Boxhandschuhen und Ringelschwänzen, schließlich sogar als Models über die Bühne zu fegen. Und diese Acht müssen gleichzeitig vierzehn Rollen verkörpern! Das ist ganz schön anstrengend! Aber auch lustig, sowohl für die Kinder auf, wie auch für die Kinder vor der Bühne. Na und wenn schon alles so anders ist, wie heißt dann wohl das Theaterstück? Logisch!
"Irgendwie anders" ist der Titel der mit dem Unesco-Kinderliteratur-Preis ausgezeichneten Vorlage von Kathryn Cave und Chris Riddell. Und die Piccolas geben Vollgas, damit diese freche Inszenierung am 19. April 2008, 15:30 Uhr auf die Bühne des Kulturhauses Spandau kommt.
"Irgendwie anders" ist die Geschichte von einem, der unbedingt gemocht werden möchte und dafür alles tun würde. Da er aber irgendwie anders als die anderen ist, lassen die ihn nicht mitspielen. So bleibt er ohne Freunde, bis er sich eingesteht, dass er nicht wie die anderen ist und jemanden findet, der auch anders ist... Bis es aber soweit ist, trifft er viele andere und versucht sich im Boxen, Tanzen, Rennen, Tennis und Modeln - und findet jedes Mal etwas mehr über sich heraus, bis auch für ihn sichtbar wird, was er ist: "Irgendwie anders".
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Mit diesem Volksstück von Ariano Suassuna wird ein junges, vitales Theater aus Südamerika vorgestellt, das durch seinen Witz und dem Einfallsreichtum der Handlung erfreut. Der Scharfblick des Autors auf die Schwächen seiner Gesellschaft und ihrer Menschen verbndet sich mit der Liebe zu denen, die mit Phantasie, Gedankenreichtum und einem naiven Glauben an Barmherizigkeit ihr karges Leben verschönern wollen. So auch Grilo und Chicó -- die beiden Helden des Spiels. Sicher finden ihre listenreichen Taten nicht immer die ungeteilte Zustimmung des Publikums. Aber sie fordern Hochachtung ab, wie sie um ihr tägliches Leben kämpfen - um zu überleben. Und sie animieren unserer Freude und unser Lachen, wie sie diesen Kampf bestehen.
Die Sympathie, die wir für Grilo und Chicó empfinden können, entsteht dadurch, daß sie niemals aufgeben, daß sie sich mit Optimismus immer wieder aus dem, teilweise von ihnen selbst geschaffenen, `Schlamassel` erheben.
Die Handlung des Spiels wird hier nicht erzählt. Sie ist zu bunt und hat zu viele unerwartete Wandlungen. *Das muß man sehen.*
Nur soviel sei angedeutet: Hunde sollen gesegnet werden, die dafür ein Testament machen. Katzen soll es geben, die Geld entkacken. Und eine Mundharmonika soll Schußwunden heilen. Und dann kommt man vom Hierseits ins Dortseits und wieder zurück ins Hierseits...
Ich kann\'s nicht erklären, aber so war das!!!
Der Boden, auf dem `Philosophen`, `Künstler` aber auch `Krieger` wie Grilo und Chicó gedeihen und blühen, ist nicht nur in Brasilien, São Paulo. Er ist überall, wo Macht, Geld und die Lüge regieren.
Das Testament des Hundes habe ich auf der Grundlage von Balladen und Volksgeschichten der nordöstlichen Gebiete Brasiliens geschrieben. Das Spiel soll einer großen Linie der Einfachheit folgen. Mein Stück ist dem Zirkus und den Volkstraditionen näher, als dem modernen Theater.
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